Konzept

Kindertagespflege Little Joy

Unser am Kind orientiertes pädagogisches Konzept mit bilingualer Erziehung durch English Educators und musikalischer Förderung sowie unser kindgerechtes Ernährungskonzept zeichnen uns aus.

Lena Breuer-Behm
Dürener Str. 388
50935 Köln

Öffnungszeiten
Mo.-Fr. von 7:30 bis 15:30 Uhr
Bringzeiten von 7:30 bis 8:30 Uhr
Abholzeiten von 15:00 bis 15:30 Uhr (bei Bedarf auch bis 17:00 Uhr)
Sollten Sie Ihr Kind aus welchen Gründen auch immer früher abholen wollen, gibt es dafür Möglichkeiten nach dem Mittagessen zwischen 13:00 und 13:30 Uhr.

Tagesablauf
Ein gut und übersichtlich strukturierter Tagesablauf hilft Kindern dabei, sich zu orientieren und durch diese Routine selbstbewusst den Tag zu meistern. Regelmäßig wiederkehrende Abläufe bieten den Kindern Verlässlichkeit und Sicherheit. Die Kinder in der Kindertagespflege finden sich leichter im Tagesgeschehen zurecht und werden dadurch zunehmend selbständig.

Der Tagesablauf in der Kindertagespflege ist so aufgebaut, dass er sowohl am Vormittag wie auch am Nachmittag ausreichend Raum und Zeit für pädagogische Aktivitäten bietet und sich dabei am biologischen Rhythmus der Kinder orientiert. Das Arbeiten in altersgemischten Gruppen bietet den Kindern zusätzliche Anreize, von- und miteinander zu lernen.

Der Vormittag in der Kindertagespflege Little Joy’s Forest beginnt mit Ankunft der Kinder und dem anschließenden Frühstück; in der Regel kommen wir mit 30 Minuten aus.
Nach dem Frühstück beginnen wir pünktlich um 9:00 Uhr mit dem Morgenkreis.

Ausgebildete Tagespflegepersonen leiten dieses Ritual, das für die Kinder als einprägsamer und wiederkehrender Handlungsablauf sehr wichtig ist. Der Morgenkreis ist klar strukturiert und bietet den Kindern einen Rahmen, sich in der Gruppe zurechtzufinden. Es werden dabei Sprache, Motorik und Konzentration der Kinder auf spielerische Art und Weise gefördert.

Nach dem Morgenkreis schließen sich Freispiel, pädagogische Angebote, Aktivitäten im Freien, Mittagessen, Körperpflege, Zähneputzen und die Mittagsruhe an. Nach dem Nachmittagskreis
finden ebenfalls Freispiel, pädagogische Angebote, Aktivitäten im Freien und Körperhygiene statt. (siehe Tagesplan).

Tagesablauf

7:30-8:30 Uhr – Ankunft
– Freispiel
– Hygiene
– Aufräumen

8:30-9:00 Gesundes Frühstück

8:30-9:20 Morgenkreis

9:20-11:15 -Freispiel
Obst, Gemüse und -Pädagogische Angebote (auch gruppenübergreifend)
Getränke durchgehen -Aktivitäten im Freien, mind. 1 x pro Tag
-Hygiene

11:15-12:00 -Mittagessen
-Körperpflege und Zähneputzen

12:00-14:00 – Mittagsruhe (Kinder, die keinen Mittagsschlaf halten, können
auch zwischen 13:00 und 13:30 Uhr abgeholt werden. Um in dieser Zeit die schlafenden Kinder nicht zu stören, bitten wir die Eltern, sich telefonisch anzukündigen.)

14:00-14:30 -Anziehen
-Freispiel

14:30-15:15 -Brotzeit, im Anschluss
-Nachmittagskreis

15:15-15 :30 -Abholung

Eingewöhnung
Jedes Kind bestimmt das Tempo seiner Eingewöhnungszeit!
Je nach Temperament, bisherigen Bindungserfahrungen und individuellem kindlichem Verhalten dauert eine Eingewöhnung unterschiedlich lang. Generell stellt der neue, aufregende Schritt in die Kindertagesbetreuung und die Trennung des Kindes von seinen Eltern eine Belastung dar, die durch eine langsame und sensible Eingewöhnung deutlich gemindert wird.
Das Berliner (infans)-Modell sieht – je nach Qualität der Bindung des Kindes an seine Eltern – eine kürzere oder längere Phase der Eingewöhnung vor.
Ob die Eingewöhnung sechs, acht oder 16 Tage dauert, bestimmt allein das Kind.
Die Mindestzeit für die Eingewöhnung beträgt allgemein drei Tage.

Wir gewöhnen maximal zwei Kinder zur gleichen Zeit in eine Gruppe ein.
Wir lassen diese anfangs auch nicht gleichzeitig kommen, so dass wir jedem Kind und seinen Eltern genug Zeit und Aufmerksamkeit widmen können.

Bildung
In der Kindertagesbetreuung ist neben der Erziehung und Betreuung der Kinder die frühkindliche Bildung eine zentrale Aufgabe.
Wir dokumentieren täglich auf Info-Boards vor jedem Gruppenraum die Tagesaktivitäten mit den Kindern und die dabei angesprochenen Bildungsbereiche.
So werden auch die Stärken und Schwächen, Lernbedürfnisse und Interessen erfasst.
Jedes Kind wird dort abgeholt, wo es steht.

Ästhetik, Kunst, Musik, Sprache
Kinder entdecken und erforschen ihre Umwelt von Geburt an und machen dabei erste ästhetische Erfahrungen, indem sie die Welt mit allen Sinnen wahrnehmen.
Kunst verstärkt die sinnliche Wahrnehmung und die Erlebnisfähigkeit von Kindern. Durch unterschiedliche Anreize lernt das Kind, spielerisch mit seiner Phantasie umzugehen und das Erlebte kreativ auszudrücken.
Musik unterstützt Kinder dabei, ihre eigenen Gedanken und Gefühle zu erzeugen und zu unterstützen.
„Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.“ ( Victor Hugo)

Das ganzheitliche und sinnliche Erleben beim spielerischen Musizieren im kommunikativen und emotionalen Kontakt mit anderen schafft für Kinder optimale Bedingungen für das Lernen, insbesondere für den Spracherwerb.

Die Sprache zählt zu den wichtigsten Schlüsselkompetenzen im Hinblick auf die aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben und eine erfolgreiche individuelle Biografie.

Bewegung, Rhythmik, Gesundheit
Bewegung ist eine der grundlegenden Ausdrucksformen, mit deren Hilfe Kleinkinder erste Eindrücke von der Welt sammeln, Kenntnisse über den eigenen Körper erwerben und mit der Umwelt kommunizieren. Rhythmik ist ein ganzheitlicher Ansatz, in dem Bewegung, Musik, Sprache und Rhythmus aufeinander bezogen sind. Gesundheit bezieht sich sowohl auf das körperliche als auch auf das seelische, geistige und soziale Wohlbefinden der Kinder.

Naturwissenschaften, Mathematik
Naturwissenschaften bedeuten nichts anderes als Erfahrungen mit den Naturgesetzmäßigkeiten zu machen. Und Natur schafft Wissen: erleben, erkunden, experimentieren, Gesetzmäßigkeiten und Regeln erkennen, abstrahieren – alles das sind elementare Tätigkeiten in Verbindung mit den Naturwissenschaften.
Mathematik, ist eine schöne Aufgabe, denn es ist Rhythmus, Musik, Tanz, steckt in Blumen, Früchten und Bäumen, im Tag und in der Nacht, in der Sonne und den Sternen, in den Jahreszeiten und im ganzen Universum.

Werteorientierung, Emotionalität, soziale Beziehungen
Ethische Bildung und Erziehung unterstützt die Kinder bei der Auseinandersetzung mit Fragen über Leben und Tod, Sinn und Wert, Gott und die Welt. Sie bildet die Grundlage, auf der Kinder ihre eigene Sicht auf die Welt entwickeln, Antworten finden und die eigene Urteils- und Bewertungsfähigkeit entfalten können. In den ersten sechs Lebensjahren lernen Kinder in der Interaktion und mit Unterstützung von Erwachsenen, die eigenen Emotionen nonverbal und verbal auszudrücken, diese zu verstehen und sinnvoll zu regulieren. Eng mit der Entwicklung der Emotionalität verbunden sind der Erwerb sozialer Kompetenzen und die Gestaltung sozialer Beziehungen.

Das Bild vom Kind
Baby, Kleinst- und Kleinkinder sind kleine Forscher, die neugierig und mit allen Sinnen ihre Umgebung erkunden, selbsttätig Erfahrungen sammeln, eigenständig Probleme lösen, neue Kompetenzen entwickeln, sich immer mehr Kenntnisse aneignen und an Fehlern genauso wie an Erfolgen wachsen. Sie sind somit lernfähige und wissbegierige Individuen, die ihre Entwicklungsprozesse selbst gestalten und sich ihr Wissen von der Welt selbst konstruieren.

Jedes Kind ist ein Individuum
Unser Ziel ist es, jedes einzelne Kind in der Kindertagespflege individuell und gemäß seiner persönlichen Entwicklung zu begleiten. Unsere Mitarbeiter erschaffen bzw. bereiten anregende Umgebungen vor, in denen das Kind ideale Möglichkeiten findet, um sich mit seiner Umwelt auseinanderzusetzen und unterschiedliche Spiel- und Lernformen zu erfahren. Dabei lernt das Kind, Freundschaften zu schließen, selbständig und in geborgener Atmosphäre die Welt zu erforschen und Vertrauen zu seinen Bezugspersonen aufzubauen.

Kinder haben Rechte – universell verankert in der UN-Kinderrechtskonvention. Sie haben insbesondere ein Recht auf bestmögliche Bildung von Anfang an.
Kinder haben das Recht, gehört, akzeptiert und geliebt zu werden.

Partizipation und Ko-Konstruktion
Die Teilhabe, also Partizipation in der Kindertagespflege bedeutet, dass unsere Tagespflegepersonen die Kinder so oft wie möglich an Entscheidungen beteiligen. So wird den Kindern bewusst, dass ihre Meinung wichtig ist und einen Unterschied macht. Sie erleben durch die Partizipation Wertschätzung und gewinnen Selbstvertrauen. Sie gestalten aktiv ihren Alltag und nehmen Einfluss auf Planungs- oder Entscheidungsprozesse, die sie selbst betreffen. Die Tagespflegepersonen befähigen die Kinder durch die Partizipation zur Selbstbestimmung, zu gesellschaftlicher Mitverantwortung und sozialem Engagement.

Ko-Konstruktion
Zum einem lernen Kinder miteinander und voneinander, wenn sie zu zweit oder in einer Kleingruppe spielen, gemeinsam ihre Umgebung und die dort vorhandenen Materialien erkunden, Probleme und Konflikte lösen etc.
Zum anderen lernen sie von der Tagespflegeperson, wenn sich diese an ihren Aktivitäten und Gesprächen beteiligt, und zwar als reine Spiel- und Lernpartnerin. In der konstruktiven Interaktion behalten aber die Kinder die Initiative; sie bestimmen den Verlauf.

Qualität
Uns liegt das Wohl der uns anvertrauten Kinder sehr am Herzen. Wir bieten den Kindern die Wärme eines zweiten Zuhauses und stehen den Eltern als vertrauensvolle Erziehungspartner zur Seite.
Wir nehmen regelmäßig an Fort- und Weiterbildungen teil. Um unseren Tageskindern auch in kritischen Situationen stets optimal helfen zu können, besuchen wir jedes Jahr Erste-Hilfe-Kurse und aktualisieren unseren Wissensstand.

Hygiene
Hygiene bedeutet nicht, dass eine Tagespflegeeinrichtung steril sein soll. Aber wie man die Ausbreitung von Keimen und Bakterien aktiv begrenzen und reduzieren kann, sollte einer Tagespflegeperson vertraut sein. Hygiene als die Lehre der Gesundheitspflege und der Verhütung von Krankheiten ist uns deshalb ein wichtiges Anliegen.

Rituale
Zu den Ritualen gehören z. B. der Morgenkreis , das gemeinsame Frühstück (einschließlich des gemeinsamen Tischdeckens und -abräumens ), die Körperpflege (z. B. gemeinschaftliches Zähneputzen), das gemeinsame Aufräumen nach dem Spielen, einmal in der Woche zusammen Kuchen zu backen etc.

Erziehungspartnerschaft
Die Erziehungspartnerschaft sollte von einer partnerschaftlichen Grundhaltung getragen werden.
Die partnerschaftliche Grundhaltung schließt Differenzen und Konflikte keineswegs aus. Was sie nahelegt, ist die grundsätzliche Achtung vor dem Mitmenschen und die Toleranz gegenüber seiner Andersartigkeit. Angestrebt wird die Balance zwischen den eigenen Wünschen und den Bedürfnissen der anderen, zwischen dem Verhältnis für den Mitmenschen und der Durchsetzung berechtigter eigener Interessen.

Urlaubszeiten
Unsere Tagespflegeeinrichtung orientiert sich am Ferienkalender von NRW (Weihnachts-, Oster-, Sommer- und Herbstferien). Genaue Daten werden am Jahresanfang bekannt gegeben.